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Das thermische Trägheitsverhalten

Auch dieser Aspekt darf nicht übersehen werden:
Bleibt die Temperatur in einem Raum konstant, macht sich nach einer bestimmten Zeit der thermische Trägheitseffekt bemerkbar, wenn sich die externen und internen Einflüsse verändern.

Die von der Gebäudeträgheit abhängigen Heiz- und Kühllasten treten verzögert in Erscheinung. Dabei ist die Verspätung bei einer schweren Konstruktion natürlich größer.

Es gibt zahlreiche Computerprogramme, die den konventionellen Berechnungsmethoden (DIN- oder anderen Normen) entsprechen. Sie erfüllen die minimalen Anforderungen der Anlagenauslegung ohne Anspruch auf physikalische "Genauigkeit. Wichtige Parameter wie instationäres Verhalten oder wesentliche Einflüsse aus Regelstrategien werden nicht oder nur ungenügend berücksichtigt.

Im Gegensatz dazu gibt es Simulationsprogramme, die einem dynamischen Verhalten Rechnung tragen und längere Zeitperioden simulieren können.
Die Zeitintervalle für diese Art von Berechnungen sind üblicherweise Einstundenschritte.

Dies reicht im Normalfall, aus um die thermische Trägheit eines Gebäudes zu berücksichtigen. Die Auslegung des Objekts läßt sich optimieren, wenn die dynamischen Lasten einbezogen werden.

So erschließt sich dem Planer die Möglichkeit, den höchstmöglichen thermischen Komfort zu etablieren und gleichzeitig die Investitions- und Betriebskosten geringzuhalten

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